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Sérgio Santos Mendes (* 11. Februar 1941 in Niterói im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro) ist ein brasilianischer Pianist und Arrangeur. Sérgio Mendes erhielt auf dem Konservatorium in Niterói eine Ausbildung als klassischer Pianist, interessierte sich jedoch schon sehr früh für den Jazz. Anfang der 1960er Jahre wurde er der Leiter der Gruppe „Sexteto Bossa Rio“ mit den Musikern Paulo Moura am Saxophon, Pedro Paulo an der Trompete, Durval Ferreira an der Gitarre, Octávio Bailly am Kontrabass und Dom Um Romão am Schlagzeug. Er trat 1963 auf Jazz-Festivals in Frankreich und Italien auf, war 1964 auf Tournee in Japan und ließ sich anschließend in den USA nieder. 1966 arrangierte er die Komposition Mas Que Nada von Jorge Ben neu und nahm diese auf Schallplatte auf. Diese wurde, neben Burt Bacharachs The Look of Love, sein größter Erfolg und wird häufig für sein eigenes Werk gehalten. Sérgio Mendes spielte mit vielen bekannten Jazzmusikern zusammen und seine Musik erreichte in Brasilien, den USA, Europa und Japan eine große Popularität. Einer seiner Songs So Many Stars wurde von vielen Interpreten der internationalen Jazzszene eingespielt. Dieser Song zählt in vielen Songbüchern zum „Standard“. Im Februar 2006 erschien das Album „Timeless“. Die erste Single daraus ist eine Neuauflage des Songs Mas Que Nada mit Rap-Unterstützung der Black Eyed Peas. Das Stück wurde ein internationaler Hitparadenerfolg. Das Album wurde von Will.i.am von den Black Eyed Peas produziert, der dafür viele der alten Hits von Sérgio Mendes neu arrangierte und aufnehmen ließ sowie einige neue Lieder schrieb. (In der Schweiz ist das Album unter dem Namen „Sérgio Mendes feat. Black Eyed Peas“ zu finden). Weitere Songs auf diesem Album sind u. a. in Zusammenarbeit mit den Musikern Stevie Wonder, Erykah Badu, John Legend und Justin Timberlake entstanden. Diskographie
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