Inkscape

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Inkscape

Inkscape 0.45
Basisdaten
Entwickler: Inkscape Community
Aktuelle Version: 0.46
(24. März 2008)
Betriebssystem: FreeBSD, Linux, Windows, Mac OS X
Kategorie: Vektorgrafik-Programm
Lizenz: GPL (Freie Software)
Deutschsprachig: ja
inkscape.org

Inkscape (aus engl. ink, „Tinte“ und -scape wie in landscape, „Landschaft“) ist ein freier Vektorgrafik-Editor.[1]

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Inkscape eignet sich zum Erstellen von Logos, Vektorkunst, technischen Diagrammen, Landkarten, Stadtplänen, Flugblättern, CD-Motiven, Postern, Schriftzügen und Comics.

Ein primäres Ziel dieses Projektes ist die Konformität zum SVG-Standard. Weiterhin wird auch großer Wert auf den freien Zugriff des Quelltextes für Entwickler und Mitwirkende gelegt.

Weitere Funktionen von Inkscape:

  • Erstellen von Diagrammen mit beweglichen Verbindungen
  • Unicode, Fließtext und Text-auf-Pfad
  • Effekte, Klonen und Ebenen
  • Hinzufügen von Lizenz- und anderen Metainformationen als RDF zur Grafik
  • Seit Version 0.46 wird das PDF-Format für Import und Export unterstützt.

Inkscape beinhaltet zudem eine grafische Schnittstelle für Potrace, mit dessen Hilfe Rastergrafiken in Vektorgrafiken konvertiert werden können (automatische Vektorisierung).

Geschichte

Inkscape entstand als Abspaltung des Vektorzeichenprogramms Sodipodi auf Grund von Unstimmigkeiten über die Ziele und den Entwicklungsweg.[2] Im Zuge der Aufspaltung wechselte man von der Programmiersprache C zu C++ und von der Bibliothek GTK+ zur C++-Variante gtkmm. Eine weitere große Änderung betraf die Benutzeroberfläche: Die Benutzeroberfläche von Sodipodi orientierte sich an Gimp und CorelDRAW, die neu gestaltete Benutzeroberfläche von Inkscape hingegen an Xara Xtreme. Zudem wurde Inkscape gegenüber Sodipodi um eine Vielzahl von neuen Funktionen ergänzt.

Das Autorenteam bestand zum Zeitpunkt der Abspaltung aus drei Amerikanern; zusammen mit einem Kanadier bilden sie momentan die Administrationsebene. Die Anzahl weiterer gleichzeitig aktiver Autoren war bisher nicht größer als ein bis zwei Dutzend – insgesamt haben jedoch inzwischen an die hundert Autoren Programm- und Übersetzungsbeiträge geleistet.

Literatur

  • René Gäbler: Inkscape kompakt - Neuauflage, Bomots Verlag, 2008, ISBN 978-3-939316-45-9
  • Katharina Sckommodau: Inkscape. Vektorgrafiken gestalten - Für Mac, PC und Linux, dpunkt.verlag, Heidelberg, 2008, ISBN 978-3-89864-553-9

Weblinks

Commons Commons: Inkscape – Bilder, Videos und Audiodateien
Wikibooks Wikibooks: Inkscape – Lern- und Lehrmaterialien

Einzelnachweise

  1. DeFAQ - Incskape Wiki (Was ist Inkscape? – Antwort auf der Offiziellen Inkscape-Website)
  2. DeFAQ - Inkscape Wiki (Warum die Trennung von Sodipodi?)

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