Howard McGhee

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Howard McGhee (* 6. März 1918 in Tulsa, Oklahoma; † 17. Juli 1987 New York City) war ein US-amerikanischer Jazz-Trompeter.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Howard McGhee zog mit seiner Familie nach Detroit, als er sechs Monate alt war. Seinen ersten Musikunterricht hatte im Klarinettenspiel auf der High School. Nachdem er die Schule verlassen hatte, sattelte er auf das Tenorsaxophon um, ging nach Kalifornien, wo er in der Band von Gene Coy spielte. 1935 wechselte McGhee auf das Trompetenspiel, das er in der Art Bronson Band zur Meisterschaft brachte. Louis Armstrong war damals sein großes Vorbild. 1936 bis 1940 spielte er mit lokalen Bands, bis ihn Lionel Hampton entdeckte: Dieser brachte ihn in Andy Kirks Band unter. In dieser Zeir begegnete er Dizzy Gillespie, der ihn musikalisch sehr beeinflusste.[1] Es folgten kurze Gastspiele bei Charlie Barnet und Coleman Hawkins.

Der Schüler von Dizzy Gillespie wandte sich bald dem Bebop zu und war darin von Roy Eldridge, dem Meister des Swing beeinflusst. In der Mitte der 1940er spielte er in Charlie Parkers Band als Nachfolger von Miles Davis, nahm eine Reihe von Platten auf (siehe 1. Website) und musizierte mit Lester Young, Sonny Criss, Dodo Marmarosa und Hampton Hawes. Bekannt wurde er durch sein Sextett und die Kooperation mit Coleman Hawkins, als dessen Nachfolger im Tenorsaxophon er später Teddy Edwards aufnahm. Mit Norman Granz' "Jazz at the Philharmonic" ging McGhee 1947 auf Tournee.

Seinerseits prägte McGhee unter anderem den Trompeter Fats Navarro und die Brüder Percy und Jimmy Heath, die er 1947/48 in seine Band aufnahm. Gemeinsame Schallplattenaufnahmen entstanden 1948 auch mit der Sängerin Mary Ann McCall und dem Saxophonisten Dexter Gordon.

Mit Charlie Parker, Bud Powell und Bessie Smith zählt McGhee zu den "großen Tragischen" des Jazz. Zum Mythos trug auch bei, dass er im Juli 1987 genau 20 Jahre nach John Coltrane starb und gleichzeitig am 28. Todestag von "Lady Day" Billie Holiday (1959). Brian Priestley betrachtet McGhee als bedeutendes Bindeglied zwischen Swing und Bebop.

Diskographische Hinweise

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Anmerkungen

  1. Ein weiterer wichtiger Einfluss war Roy Eldridge; vgl. Priestley, S. 424.

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