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Der Fandango ist ein spanischer Tanz im 3/4- oder 6/8-Takt. Der Fandango ist ein Singtanz mit Kastagnettenbegleitung. Die Ursprünge liegen in der afrikanischen Chica; möglicherweise ist er auch eine Weiterentwicklung des griechisch-römischen Cordax. Eine Weiterentwicklung des Tanzes ist die Rumba. Der Fandango ist eine Ausprägung des Flamenco, die ihrerseits wiederum unzählige Ausprägungen besitzt. Die fandangos grandes werden gewöhnlich von Paaren getanzt, die langsam beginnen und dann das Tempo steigern. Aus dieser Form erwuchsen viele andere. Die fandanguillos sind eine lebendigere, eher festliche Form des Fandango. Einige Regionen Spaniens haben ihre eigenen Formen des Fandango entwickelt, beispielsweise Huelva (fandangos de Huelva) oder Málaga (fandangos de Málaga). Der Rhythmus ist derselbe wie bei den Bulerías und Soleares. Wie der Flamenco diente auch der Fandango in der europäischen Kultur zu Erzeugung von „spanischem Kolorit“. Bekannt sind der Fandango von Luigi Boccherini, der Fandango im Ballett „Don Juan“ von Christoph Willibald Gluck, sowie auch der Fandango „Eh già, la solita usanza“ im Finale des dritten Akts von Mozarts „Le Nozze di Figaro“ (Figaros Hochzeit). RhythmusDer Fandango wird entweder im 6er oder im 12er Takt gezählt. Im 12er: [1] 2 3 [4] 5 6 [7] 8 9 [10] 11 12 Im 6er: [1] 2 3 [4] 5 6 |
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