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Die Glenn Miller Story ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahre 1953, der das Leben von Glenn Miller nachzeichnet. Es war der Höhepunkt der Zusammenarbeit des Regisseurs Anthony Mann mit James Stewart, die 1950 mit dem Western Winchester '73 begonnen hatte. James Stewart und June Allyson in den Hauptrollen verkörpern das Ideal eines amerikanischen Paares in jener Zeit.[1]
HandlungUSA zur Zeit der großen Big Band-Ära und der Weltwirtschaftskrise. Der junge Posaunist und Arrangeur Glenn Miller sieht seine Posaune öfter im Pfandleihhaus, als dass er auf ihr spielen könnte. Als er mit seinem Freund, dem Pianisten Chummy MacGregor für eine Amerika-Tournee in einer Big Band engagiert wird und durch Denver kommt, besucht er seine alte Freundin Helen, die er zwei Jahre nicht gesehen hat. Er ignoriert, dass sie mittlerweile mit einem anderen Mann zusammen ist und kündigt ihr an, dass sie bald heiraten würden. Als die Band nach New York kommt, steigt Glenn aus der Band, um sich wieder um seine Arrangements zu kümmern. Er telefoniert mit Helen und überredet sie nach New York zu kommen. Als sie tatsächlich kommt, führt er sie gleich aufs Standesamt. Glenn arbeitet am Broadway in einer Musicalproduktion (Gershwins Girl Crazy) und Helen gibt ihrem Ehemann ihr Erspartes, damit er seine eigene Band gründen kann. Das Unternehmen misslingt jedoch und Helen wird schwer krank. Im Krankenhaus wendet sich das Blatt wieder und sie lernen den Manager Si Schribman kennen, der an die Arbeit Glenns glaubt und ihm die Möglichkeit einer neuen Band gibt. Einen Tag vor der Premiere in Boston erkrankt jedoch der Trompeter und Glenn muss ihn durch einen Klarinettisten ersetzen. Damit wird der Glenn Miller Sound geboren und die Weltkarriere Glenn Millers kann beginnen. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, meldet sich Glenn zur Armee, um für die Soldaten zu spielen. Im Dezember 1944 fliegt Glenn Miller von London zu einem Weihnachtskonzert ins befreite Paris. Das Flugzeug kommt jedoch nie in Paris an. Helen sitzt zu Hause vor dem Radio und erwartet das Konzert aus Frankreich, als sie von General Arnold die Nachricht vom vermissten Flugzeug erhält. Die Band spielt das Konzert in Andenken an ihren Bandleader. Deutsche FassungenFür diesen Film existieren zwei verschiedene deutsche Synchronbearbeitungen. Die erste entstand 1954 in den Ateliers der Berliner Synchron GmbH Wenzel Lüdecke in Berlin. Das Dialogbuch stammte von Fritz A. Königer, Synchronregie führte Rolf von Sydow. [3] Die zweite Fassung aus Anlass der Wiederaufführung 1985 fertigte ebenfalls die Berliner Synchron GmbH an. [4] Diese Neufassung wird seither gezeigt. In beiden Versionen ist James Stewarts deutscher Stammsprecher Siegmar Schneider in der Titelrolle zu hören.
Kritiken
AuszeichnungenDer Film erhielt 1955 einen Oscar für den „besten Ton“, sowie zwei weitere Nominierungen in den Kategorien „Beste Musik“ und „Bestes Drehbuch“. Einzelnachweise
Weblinks
Filme von Anthony Mann
Dr. Broadway | The Streets of New York | Moonlight in Havana | Nobody's Darling | My Best Gal | Strangers in the Night | The Great Flamarion | Two O'Clock Courage | Sing Your Way Home | Strange Impersonation | The Bamboo Blonde | Der parfümierte Killer | In der Klemme | Geheimagent T | Flucht ohne Ausweg | Schritte in der Nacht | Follow Me Quietly | Guillotine | Tödliche Grenze | Side Street | Die Farm der Besessenen | Fluch des Blutes | Winchester ’73 | Verschwörung im Nachtexpreß | Meuterei am Schlangenfluß | Die Glenn Miller Story | Nackte Gewalt | Die Todesbucht von Louisiana | Über den Todespaß | Der Mann aus Laramie | Draußen wartet der Tod | In geheimer Kommandosache | Serenade | Tag ohne Ende | Stern des Gesetzes | Gottes kleiner Acker | Der Mann aus dem Westen | Cimarron | El Cid | Der Untergang des Römischen Reiches | Kennwort „Schweres Wasser“ | Todestanz eines Killers |
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