Break (Musik)

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Das Wort Break [bɹeɪk] (englisch für „Bruch“, „Lücke“, „Pause“, „Wende“), ein Begriff aus der afroamerikanischen und internationalen Popularmusik, bezeichnet eine kurze Kadenz am Ende eines formalen Abschnitts, häufig am Ende der so genannten Bridge. In der deutschen Sprache ist neben der männlichen Form („der Break“) auch die sächliche Form erlaubt („das Break“).[1]

Stilistischer Überblick

Breaks finden sich zuerst im Ragtime, vor allem bei Jelly Roll Morton; bekannt ist der einleitende Break seines Bugle Call Rag. Im Jazz gewann der Break besondere Bedeutung. Zu den angestammten Plätzen gehören im Bluesschema die letzten beiden Takte vor der Wiederholung und überhaupt die Takte vor geeigneten Harmoniewechseln, in der A-A-B-A-Form die letzten beiden Takte des B-Teils (der bereits erwähnten Bridge) und überhaupt die Takte vor jedem neuen Abschnitt. In der Regel schweigt die Rhythmusgruppe während des meist solistischen Einwurfs, sei er vokal oder instrumental; Virtuosität und Einfallsreichtum spielen eine große Rolle; das improvisatorische Moment ist besonders deutlich.[2]

Breaks im Funk liegen typischerweise im Schlagzeug. Daran knüpfen die Breakbeats der Hip-Hop- und Jungle-Musiker an, die funkige Schlagzeugbreaks sampeln und als Grundlage für ihre Produktionen verwenden. In der elektronischen Musik übernehmen häufig atmosphärische Flächen die Break-Funktion, zum Beispiel synthetische Streicher. Der so genannte Breakdown ist etwas anderes: ein Effekt, der entsteht, wenn ein DJ eine Soundschicht seiner Musik nach der anderen ausblendet. Im progressiven Rock ist ein Break ein abrupter Wechsel des Tempos oder der Tonart.

Einzelnachweise

  1. Duden. Die deutsche Rechtschreibung. Dudenverlag, Mannheim 2006. Stichwort „Break“.
  2. The New Grove Dictionary of Music and Musicians. Macmillan Publishers, London 1980. Artikel „Break“.

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