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Billy Taylor (* 24. Juli 1921 in Greenville, North Carolina als William Taylor Jr.) ist ein einflussreicher US-amerikanischer Jazz-Pianist und TV- und Radio-Präsentator von Jazzmusik. Taylor machte seinen B.S. in Musik 1942 am Virginia State College und spielt seit 1944 professionell Klavier, zuerst im Quartett von Ben Webster in New York, dann mit Stuff Smith (Aufnahmen 1944), Cozy Cole, Machito und Slam Stewart. Später war er „Hauspianist“ im Birdland und spielte dort u.a. mit Charlie Parker, Dizzy Gillespie und Miles Davis. Mit Charles Mingus nahm er im Sommer 1953 Stücke im Duo auf (Bass-ically Speaking, wiederveröffentlicht in Charles Mingus: The Complete Debut Recordings). Danach hatte er eigene Gruppen. Er spielte und gründete 1965 das Jazzmobile. Seit 1965 werden unter diesem Namen in Harlem (und ganz New York) Sommerkonzerte und Workshops („Music-Clinics“) abgehalten. 1958 war er musikalischer Leiter der ersten TV-Serie über Jazz The Subject is Jazz bei NBC. 1969 leitete er als erster Afroamerikaner eine Fernseh-Band in der Show von David Frost. In den 1970er Jahren hatte er die Radio-Serie Jazz alive, ab 1981 leitete er die Jazz-Ecke in der erfolgreichen Show CBS Sunday Morning. Er war Berater für Jazz am Kennedy Center for the Performing Arts in Washington D.C.. Als Pianist spielt er sowohl Bop als auch Swing. Eine seiner bekanntesten Kompositionen ist I Wish I Knew (How It Would Feel to Be Free) von 1954, das in der Civil Rights Movement der 1950er und 1960er Jahre Popularität gewann und u.a. von Nina Simone interpretiert wurde (auf Silk and Soul 1967). 1975 promovierte er in Erziehungswissenschaften an der University of Massachusetts. Zur Zeit ist er Professor für Musik an der East Carolina University in Greenville in North Carolina. Taylor wurde mit zahlreichen (23) Ehrendoktoraten ausgezeichnet. Er erhielt einen Emmy, einen Grammy. 1988 erhielt er die NEA Jazz Masters Fellowship. Diskografie (Auswahl)
Literatur
Weblinks
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