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Bernt Rosengren, (* 17. Juni 1937 in Stockholm) ist ein schwedischer Jazz-Saxophonist und Flötist des Modern Jazz. Rosengren begann 1956 professionell Jazz zu spielen und erregte in den 1960er Jahren mit einem eigenen Hard-Bop und Bebop inspirierten Stil Aufmerksamkeit. 1962 spielte er in der Filmmusik zu Roman Polanskis Das Messer im Wasser (auf Einladung des Filmkomponisten Krzysztof Komeda). In den 1960er Jahren war er bald die dominierende Gestalt des schwedischen Modern Jazz und leitete meist eigene Gruppen. Im Sextett von George Russell sammelte er 1966 Erfahrungen im modalen Jazz. Unter dem Einfluss des in Skandinavien wohnenden Don Cherry (auf dessen Eternal Rhythm von 1968 er mitspielt) begann er freier zu improvisieren und sich für Weltmusik zu öffnen. So spielte er Anfang der 1970er Jahre mit dem südafrikanischen Trompeter Mongezi Feza und in der Gruppe Sevda des türkischen, in Schweden lebenden Trompeters Maffy Falay mit starken Einflüssen türkischer Musik und ungerader türkischer Rhythmen. Außerdem spielte er mit eigenem Quartett und gelegentlich mit eigener Bigband. Mit dem 1995 gegründeten Bernt Rosengren Octet erhielt er für das Album Plays Evert Taube 1999 einen schwedischen Grammy (er erhielt auch mehrfach die Gyllene Skivan des Orkesterjournalen). Er spielte u.a. mit Doug Raney (Doug Raney Sextet meeting the tenors 2006) und Benny Bailey. Neben Tenorsaxophon spielt er auch noch andere Holzblasinstrumente, aber auch Piano. 1999 als bester zeitgenössischer Musiker und 2003 als Master of Jazz erhielt er den Django d’Or (Schweden). Diskographie (Auswahl)
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