|
Article on other languages:
|
Amerikanisch-Samoa ist als Teil von Amerikanisch-Ozeanien ein US-amerikanisches Außengebiet im südlichen Pazifik. Amerikanisch-Samoa ist Teil der Samoainseln und liegt südöstlich des Inselstaats Samoa. Die flächen- und bevölkerungsmäßig größte Insel Amerikanisch-Samoas ist Tutuila.
GeographieAmerikanisch-Samoa erstreckt sich auf einige Vulkaninseln und zwei kleine Atolle:
Die höchste Erhebung des Inselstaates ist der Lata mit einer Höhe von 966 Metern über dem Meeresspiegel. Wichtige Ortschaften neben der Hauptstadt sind Tula Village, Amanave, Vaitogi und Tafuna. Bevölkerung89% der Einwohner sind Polynesier, 2% Weiße (Europäer/Amerikaner), 4% Tongaer und 5% gehören einer anderen Ethnie an. Die Einwohner sind allesamt Staatsbürger der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Geburtenrate beträgt 21,83 Lebendgeburten auf 1000 Einwohner. Bei 3,24 Todesfällen auf 1000 Einwohner und der zunehmenden Abwanderung in die USA ergibt sich ein Bevölkerungsrückgang um 0,262% jährlich. Das Mediansalter liegt bei 23,6 Jahren und die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 75,84 Jahre. GeschichteDie erste Besiedlung fand vermutlich bereits 1000 v. Chr. statt. Samoa wurde von europäischen Entdeckern erstmals im 18. Jahrhundert gesichtet. Nach mehreren internationalen Streitigkeiten des 19. Jahrhunderts wurde der Archipel Samoa 1899 durch einen völkerrechtlichen Vertrag (Samoa-Vertrag) zwischen dem Deutschen Reich und den USA aufgeteilt. Amerikanisch-Samoa wurde zu einem abhängigen Gebiet der USA am 20. Februar 1929. Es ist nicht mit dem unabhängigen Inselstaat Samoa, der aus dem deutschen Teil entstand, zu verwechseln. SprachenAmtssprache ist Englisch. 90,6% sprechen samoanisch, eine polynesische Sprache. 2,9% der Bevölkerung sind englische und 2.4% tonganische Muttersprachler. Der Großteil ist bilingual. ReligionenVorherrschende Religion ist das Christentum (50% Christian Congregational Church, 20% Katholiken, 30% Protestanten) [1]. SportDie Fußball-Nationalmannschaft von Amerikanisch-Samoa ist momentan die 200. der Fifa-Weltrangliste und somit letzter. Die Mannschaft konnte bisher nur Erfolge gegen die Auswahl von Wallis und Futuna verbuchen. Den Rekord "Die höchste Niederlage einer Fußball-Nationalmannschaft" hat Amerikanisch-Samoa inne, nachdem es am 11. April 2001 mit 31:0 gegen das Team aus Australien verlor. WirtschaftDie samoanische Wirtschaft ist stark von den USA abhängig, die zugleich wichtigster Handelspartner sind. Hauptwirtschaftszweig sind der Tunfischfang und die Tunfischverarbeitung. Außerdem profitiert der Südseestaat von Subventionen seitens der US-Regierung sowie von Entwicklungshilfen und Infrastrukturprojekten. Davon profitiert auch der sich immer stärker entwickelnde Tourismus. Die Haushaltsausgaben des Südseestaats betrugen 1996/97 127 Mio. US-Dollar, die Einnahmen 121 Mio. US-Dollar. Das Bruttoinlandsprodukt lag 2005 bei 5.800 US-Dollar pro Einwohner. Von den 57.881 Einwohnern waren 2005 17.630 erwerbstätig, woraus sich eine Arbeitslosenquote von 29,8% ergibt. EinzelnachweiseLiteratur
WeblinksSiehe auch
Staaten in Ozeanien
UNO-Mitgliedstaaten: Abhängige Gebiete: Bundesstaaten: Alabama | Alaska | Arizona | Arkansas | Colorado | Connecticut | Delaware | Florida | Georgia | Hawaii | Idaho | Illinois | Indiana | Iowa | Kalifornien | Kansas | Kentucky | Louisiana | Maine | Maryland | Massachusetts | Michigan | Minnesota | Mississippi | Missouri | Montana | Nebraska | Nevada | New Hampshire | New Jersey | New Mexico | New York | North Carolina | North Dakota | Ohio | Oklahoma | Oregon | Pennsylvania | Rhode Island | South Carolina | South Dakota | Tennessee | Texas | Utah | Vermont | Virginia | Washington | West Virginia | Wisconsin | Wyoming Bundesdistrikt: Washington D. C. Außengebiete: Amerikanisch-Samoa | Jungferninseln | Bakerinsel | Guam | Howlandinsel | Jarvisinsel | Johnstoninsel | Kingmanriff | Midwayinseln | Navassa | Nördliche Marianen | Palmyra | Puerto Rico | Wake Koordinaten: 14° 17' 45" S, 170° 42' 27" W |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
This article is from Wikipedia. All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License.