München/Deutschland: Die BayernLB erhält von der bayrischen Staatsregierung eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 10 Milliarden Euro. Den dafür nötigen bayrischen Nachtragshaushalt mit entsprechenden Kreditermächtigungen brachte das bayrische Kabinett auf den Weg. Der Banken-Rettungsfonds des Bundes soll allerdings zusätzliche Garantien über 15 Milliarden Euro übernehmen. [5]
Mittwoch, 3. Dezember
Oslo/Norwegen: Unterzeichnung eines Abkommens zur Ächtung von Streubomben durch 111 Staaten.
Harare/Simbabwe: Die Regierung ruft den Notstand wegen einer schweren Choleraepidemie aus, welche bereits mehr als 11.000 Erkrankungen und rund 500 Todesopfer gefordert hat. [8]
Brüssel: Die Kommission der Europäischen Union gibt bekannt, dass ab September 2009 Glühlampen mit mehr als 100 Watt, ab 2010 Glühlampen mit mehr als 40 Watt und ab 2012 schwächere Glühlampen in der Europäischen Union nicht mehr verkauft werden dürfen. [18]
Leipzig/Deutschland: Deutsche können nicht mehr mit Führerscheinen aus anderen EU-Staaten Auto fahren, wenn sie am Tag der Ausstellung der Fahrerlaubnis ihren Wohnsitz in Deutschland hatten. Sie können nachträglich in Deutschland zum „Idiotentest“ gebeten werden. [26]
Bagdad/Irak: Bei einem Selbstmordanschlag in einem Restaurant in der Nähe von Kirkuk sterben mindestens 55 Menschen, etwa 120 weitere werden verletzt. [27]
Schweiz: Im Rahmen des Schengener Abkommens fallen die systematischen Personenkontrollen an den Grenzen zu den EU-Nachbarstaaten weg. Die Warenkontrollen bleiben jedoch erhalten, da kein Abkommen über eine Zollunion mit der Europäischen Union abgeschlossen wurde. Die Personenkotrollen bei Flügen aus der und in die Schweiz entfallen erst nach dem 29. März 2009.
Washington/Vereinigte Staaten: Ein heftiger Wintersturm schneidet mehr als eine Million Menschen im Nordosten der USA von der Stromversorgung ab. In den Staaten New Hampshire und Massachusetts erklären die Gouverneure den Notstand. [31]
Kairo/Ägypten: Bei einem schwerem Busunglück in Südägypten kommen mindestens 53 Menschen ums Leben. [32]
Bagdad/Irak: Aus Protest wirft ein irakischer Journalist bei einer Pressekonferenz mit seinen Schuhen auf US-Präsident George W. Bush, der auf seinem Abschiedsbesuch war. [33]
Deutschland: Mit einer Fahrpreiserhöhung von durchschnittlich 3,9 Prozent tritt der neue Fahrplan der Deutschen Bahn in Kraft. [34]
Harare/Simbabwe: Das UN-Büro OCHA gibt bekannt, dass die Anzahl der Todesopfer der Choleraepidemie mittlerweile bei etwa 1000 Toten und fast 20.000 Verdachtsfällen liegt. [37]
Vereinigte Staaten: Der designierte US-Präsident Barack Obama nominiert den Physik-Nobelpreis-Träger Steven Chu als Energieminister. Die ehemalige Leiterin der Umweltschutzbehörde, Carol M. Browner, wird Obamas Beraterin für Energie und Klima. Da Chu und Browner sich in der Vergangenheit für den Klimaschutz engagiert haben, wird dies als Zeichen einer Wende in der US-amerikanischen Energiepolitik gewertet. [40]
Dänemark/Schweden: Ein Erdbeben der Stärke 4,2 auf der Richter-Skala mit Epizentrum 40 km östlich von Malmö gegen 6 Uhr 20 ist in weiten Teilen Dänemarks zu spüren. Es ist das stärkste je gemessene Erdbeben in Dänemark. [41]
Berlin/Deutschland: Die 21-jährige Fotografin Alice Smeets aus Eupen (Belgien) gewinnt den internationalen Wettbewerb »UNICEF-Foto des Jahres« 2008. Bei der Preisverleihung wird die Fotografin für ein Bild aus ihrer Serie "Growing up in Haiti" ausgezeichnet, das ein Mädchen in Cité Soleil, einem Elendsviertel von Port-au-Prince, zeigt. Das Kind trägt ein sauberes weißes Kleid und weiße Schleifen im Haar, während es barfuß durch Pfützen voller Dreck und Unrat läuft. [48]
Dresden/Deutschland: Der Speicherchip-Hersteller Qimonda wird durch einen Kredit des Freistaates Sachsen, dem Mutterkonzern Infineon und der Portugiesischen Investitionsbank in Höhe von insgesamt 325 Millionen Euro vorerst gerettet. [52]
Brüssel/Belgien: Der belgische König König Albert II. nimmt das Rücktrittsgesuch von Premierminister Yves Leterme an. Leterme, der wegen des Skandals um die Fortis-Bank zurücktritt, führt die Geschäfte bis zur Ernennung eines Nachfolgers weiter. [54]