|
Adrian Francis Rollini (* 28. Juni 1904 in New York; † 15. Mai 1956 in Homestead (Florida)) war ein multiinstrumenteller Jazz-Musiker der Swing-Ära. Er spielte Saxophon, Klavier, Xylophon und viele andere Instrumente, darunter auch so exotische wie das Couesnophon.
Leben und WirkenRollini entstammte einer Musikerfamilie und wuchs in Larchmont (USA, New York) auf. Mit vier Jahren spielte er ein Chopin-Konzert im Waldorf Astoria in New York; mit 14 hatte er seine erste eigene Gruppe, 1922 seinen Durchbruch als er mit den California Ramblers spielte. Dort begann er mit dem Klavier, erlernte aber dann das Basssaxophon, weil Bandleader Ed Kirkeby dieses zusammen mit der Tuba einsetzen wollte. 1924 gründete er seine eigene Untergruppe, die Little Ramblers, und zwischen 1926 und 1927 wurde er bekannt mit den Goofus Five, benannt nach dem von Rollini gespielten seltenen Instrument Couesnophon. Rollini spielte mit häufig wechselnden Gruppen, Gruppennamen und Besetzungen mit vielen Größen des Swing als Sessionmusiker mit Bix Beiderbecke, Red Nichols, Joe Venuti, Frank Trumbauer und anderen. Nach einem gescheitereten Versuch als Bandleader im Hotel New Yorker ging er nach London, um mit Fred Elizalde im Savoy zu spielen. 1930 ging er zurück in die USA und arbeitete in der nächsten Dekade vorwiegend als Studiomusiker mit u.a. Jimmy Dorsey, Coleman Hawkins, Miff Mole, Bunny Berigan und Bobby Hackett. 1935 eröffnete er seinen eigenen Club, Adrian's Tap Room, im Basement des Hotels President in der West 48th Street; dort spielten u.a Wingy Manones Quartett. Rollini spielte seit dieser Zeit Vibraphon und spielte mit seinem Trio Tanzmusik in Hotels. In seinen letzten Jahren wurde er Makler und zog sich aus dem Musikbetrieb zurück. Er starb am 15. Mai 1956 in Homestead (Florida). Gruppen unter seiner Leitung
Musiker in seinen GruppenUnter Adrian Rollinis Leitung spielten: Charlie Barnet (Tenor-Saxophon), Bunny Berigan (Trompete), Artie Bernstein (Bass), Clay Bryson (Gesang), Chick Bullock (Gesang), Pat Circirello (Trompete), Harry Clark (Bass), Jimmy Dorsey (Klarinette, Alt-Saxophon), Tommy Dorsey (Posaune), Art Drellinger (Klarinette, Tenor-Saxophon), Al Duffy (Violine), Benny Goodman (Klarinette), Irving Goodman (Trompete), George Hnida (Bass), Pat Hoke (Gesang), Jonah Jones (Trompete), Stan King (Schlagzeug), Dave Klein (Trompete), Manny Klein (Trompete), Carl Kress (Gitarre), Gene Krupa (Schlagzeug), Eddie Lang (Gitarre), Ella Logan (Gesang), Charlie Magnante (Piano, Accordeon), Dick McDonough (Gitarre), Johnny McGee (Trompete), Fulton McGrath (Piano), Red McKenzie (Gesang), Art Miller (Bass), Joey Nash (Gesang), Gwynn Nestor (Gitarre), Al Philburn (Posaune), Howard Phillips (Gesang), Paul Ricci (Klarinette), Buddy Rich (Schlagzeug), Arthur Rollini (Tenor-Saxophon), Pee Wee Russell (Klarinette), Jack Russin (Piano), Artie Shaw (Klarinette, Alt-Saxophon), Al Sidell (Schlagzeug), Phil Sillman (Schlagzeug), Howard Smith (Piano), Sid Stoneburn (Klarinette), Jack Teagarden (Posaune), George Van Eps (Gitarre), Jane Vance (Gesang), Joe Venuti (Violine), Frank Victor (Gitarre), Herb Weil (Schlagzeug, Gesang). CDs
DiskografieAusgelagert nach Adrian Rollini/Diskografie Literatur
Weblinks
|
||||||||||||||||||
This article is from Wikipedia. All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License.